Hans Peter Perner
Hans Peter Perner entwickelt seine Malerei aus einem prozessualen Zugang heraus, in dem sich Landschaft nicht als Abbild, sondern als Zustand manifestiert. Ausgehend von alpinen Räumen und Gletscherformationen entstehen großformatige Bildkörper, in denen sich Bewegung, Zeit und Material überlagern.
Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Sichtbarkeit und Auflösung. Schichten werden aufgebaut, verschoben und wieder abgetragen. So entstehen malerische Strukturen, die weniger Landschaft darstellen als vielmehr deren innere Dynamik sichtbar machen. Der Gletscher erscheint dabei als Träger von Zeit – als ein Archiv, das sich in Farbe, Dichte und Rhythmus übersetzt.
Perners Werke werden regelmäßig in Galerien und institutionellen Ausstellungen gezeigt. Arbeiten befinden sich unter anderem in der Ausstellung „Selection“ der Neuen Galerie Graz im Universalmuseum Joanneum. Parallel dazu sind seine Arbeiten auch im internationalen Kunstmarkt präsent und wurden unter anderem im Dorotheum versteigert.
Die Editionen greifen diese malerische Praxis auf und übertragen sie in hochwertige Fine Art Prints. Sie machen ausgewählte Motive zugänglich, ohne den Charakter der ursprünglichen Arbeiten zu verlieren – als eigenständige Fortsetzung der Malerei.